Die Ausgangslage
Ein Wiener Altbau mit allem, was dazugehört: hohe Decken, Fischgrätparkett, Kastenfenster – und ein Nachhall, der jede Besprechung anstrengend macht. Der Kunde wollte zwei Dinge, die sich auf den ersten Blick widersprechen: einen Besprechungsraum mit Wiedererkennungswert und einen Arbeitsbereich, in dem es ruhig bleibt.
Der Besprechungsraum
Hier durfte es mutig werden. Eine grafische Tapete in Grün, Gold und Bordeaux setzt den Ton, dazu Freischwinger mit Polstern in Aubergine und ein weißer Besprechungstisch mit Rahmen aus hellem Holz. Runde Akustik-Deckensegel nehmen dem Raum den Hall, ohne die Decke zu verstecken. Wer hier sitzt, weiß, bei wem er zu Gast ist.
Der Arbeitsbereich
Ein paar Türen weiter wird es ruhig. Über den Arbeitsplätzen schweben runde Akustik-Deckensegel in Grün und Beige – im Altbau mit hohen Wänden und Parkettboden die wirksamste Maßnahme gegen Nachhall, und dabei eine, die man gerne ansieht. Darunter elektrisch höhenverstellbare Schreibtische in Anthrazit, gepolsterte Tischtrennwände als Sicht- und Schallschutz, Drehstühle mit atmungsaktivem Netzrücken und abschließbare Rollcontainer in Weiß, deren Sitzpolster gleich als Zusatzplatz dient. Schiebetüren- und Flügeltürenschränke nehmen auf, was nicht auf dem Tisch liegen soll.
Platz für kurze Runden
Nicht jede Abstimmung braucht den großen Besprechungsraum. Ein kompakter Tisch mit vier Stapelstühlen in Taupe steht dort, wo man sich ohnehin trifft – für die Viertelstunde zwischendurch.
Das Ergebnis
Vorne Charakter, hinten Konzentration. Die Einrichtung folgt dem, was in den Räumen tatsächlich passiert – und nicht einem Katalogbild.
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