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Büromöbel-Ratgeber

Alles über Büromöbel: von der Planung bis zur Einrichtung

Von der ersten Büroplanung über Stühle, Schreibtische und Akustik bis zu Telefonboxen, Stauraum und Konferenzräumen. Klare Kaufhilfen, ehrliche Vergleiche und praktische Checklisten für jedes Budget.

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Themenbereiche
Von der Büroplanung über Stühle, Schreibtische und Akustik bis zu Telefonboxen, Stauraum und Konferenz.
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Büroplanung: der erste und wichtigste Schritt

Viele Büros werden eingerichtet, bevor sie wirklich geplant sind. Möbel werden bestellt, bevor der Grundriss steht. Stühle werden ausgewählt, bevor klar ist, wer wie lange sitzt. Das Ergebnis sind Arbeitsplätze, die nicht wirklich gut funktionieren.

Eine durchdachte Büroplanung beginnt nicht mit Möbeln, sondern mit Fragen: Wie arbeiten wir? Wer braucht Ruhe, wer braucht Austausch? Wie viel Platz steht wirklich zur Verfügung und wie lässt er sich so aufteilen, dass alle effizient und angenehm arbeiten können? Wer diese Fragen frühzeitig beantwortet, spart Zeit, Geld und Nerven.

Gute Büroplanung ist keine Frage des Budgets – sondern der Reihenfolge.

Was gehört zu einer guten Büroplanung?

  • Flächenbedarf pro Arbeitsplatz realistisch einschätzen
  • Arbeitszonen für Fokus, Kommunikation und Meetings klar definieren
  • Laufwege und Orientierung im Raum sinnvoll planen
  • Schreibtische, Stauraum und Besprechungsbereiche passend anordnen
  • Akustik, Licht und Ergonomie von Anfang an mitdenken
  • Flexibilität für Wachstum und Veränderungen einplanen
Häufige Fehler

Typische Fehler – und wie Sie sie vermeiden

  • Zu wenig Platz pro Arbeitsplatz eingeplant
  • Keine Trennung zwischen ruhigen und kommunikativen Bereichen
  • Akustik wird als letztes Thema behandelt, obwohl sie alles beeinflusst
  • Möbel werden bestellt, bevor der Raum wirklich durchgeplant ist
  • Arbeitsabläufe und Teamstrukturen werden bei der Planung nicht berücksichtigt
Orientierungswert

Wie viel Platz braucht ein Arbeitsplatz?

Als Orientierung gilt: Pro Büroarbeitsplatz sollten inklusive Bewegungsfläche und Stauraum mindestens 8 bis 10 Quadratmeter eingeplant werden. In Großraumbüros mit geteilten Zonen kann dieser Wert variieren – entscheidend ist nicht die Quadratmeterzahl allein, sondern wie der Raum aufgeteilt ist und welche Tätigkeiten dort stattfinden.

8 – 10 m² empfohlene Fläche pro Arbeitsplatz

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Bürostühle: die wichtigste Investition am Arbeitsplatz

Kein Möbelstück beeinflusst die Gesundheit so stark wie der Bürostuhl. Und trotzdem ist er das Möbel, bei dem am häufigsten gespart wird. Das Ergebnis: Rückenschmerzen, Verspannungen und Konzentrationsprobleme – die sich nach Monaten schleichend aufbauen und schwer wieder loszuwerden sind.

Ein guter Bürostuhl ist kein Luxus. Er ist ein medizinisch sinnvolles Arbeitsmittel. Wer täglich sechs bis acht Stunden sitzt, sollte wissen, worauf es wirklich ankommt – von der Synchronmechanik bis zur richtigen Sitzhöhe. In Österreich schreibt die Arbeitsstättenverordnung vor, dass Arbeitgeber geeignete Arbeitssitze zur Verfügung stellen müssen.

Moderne Bürostühle im Büro
Ein guter Bürostuhl amortisiert sich schneller als man denkt – ein einziger Krankenstand durch Rückenschmerzen kostet mehr als das teuerste Modell.

Worauf kommt es beim Bürostuhl an?

  • Sitzhöhe individuell einstellbar – Oberschenkel waagerecht, Füße flach auf dem Boden
  • Lordosenstütze für die natürliche S-Form der Wirbelsäule im Lendenbereich
  • Synchronmechanik für dynamisches Sitzen statt statischer Dauerbelastung
  • Höhenverstellbare Armlehnen zur Entlastung von Schultern und Nacken
  • Luftdurchlässige Bezüge – gesetzlich vorgeschrieben laut AStV Österreich
  • Sitztiefenverstellung für optimale Unterstützung der Oberschenkel
Häufige Fehler

Typische Fehler beim Stuhlkauf – und wie Sie sie vermeiden

  • Stuhl wird nicht individuell eingestellt – werkseitige Einstellungen passen selten
  • Zu günstiges Modell gewählt – unter 200 Euro gibt es kaum echte Ergonomie
  • Nur nach Optik entschieden – ein schöner Stuhl muss nicht ergonomisch sein
  • Keine Probesitzung – ein Stuhl sollte vor dem Kauf mindestens 30 Minuten getestet werden
  • Falscher Stuhl für die Körpergröße – nicht jedes Modell passt zu jeder Statur
Orientierungswert

Wie viel sollte ein guter Bürostuhl kosten?

Für einen ergonomisch hochwertigen Bürostuhl sollten Sie mindestens 300 bis 500 Euro einplanen. Premiummodelle liegen zwischen 800 und 1.500 Euro und bieten deutlich mehr Einstellmöglichkeiten sowie eine längere Lebensdauer. Günstige Stühle unter 150 Euro erfüllen selten die ergonomischen Mindestanforderungen für tägliche Büroarbeit.

ab 300 € für solide Ergonomie
ab 800 € für Premiummodelle
10+ Jahre Lebensdauer hochwertiger Stühle

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Schreibtisch kaufen: Die wichtigsten Kriterien

Ein Schreibtisch sieht im Onlineshop oft gut aus und passt dann weder in den Raum noch zur Körpergröße. Die häufigsten Fehler beim Schreibtischkauf sind zu geringe Tiefe, falsche Höhe und eine Größe, die für die tatsächliche Nutzung nicht ausreicht.

Der richtige Schreibtisch hängt von drei Dingen ab: vom verfügbaren Raum, von der eigenen Körpergröße und von der Art der Arbeit. Wer diese drei Fragen beantwortet hat, trifft eine gute Kaufentscheidung. Wer sie überspringt, bestellt zweimal.

Der richtige Schreibtisch ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Maße.
80 cm empfohlene Mindesttiefe für Bildschirmarbeit
72 bis 76 cm ergonomisch optimale Sitzhöhe für die meisten Erwachsenen
160 cm empfohlene Breite für zwei Monitore

Die häufigsten Fehler beim Schreibtischkauf

Die meisten Kaufentscheidungen werden nach Optik und Preis getroffen. Das führt zu Tischen, die gut aussehen, aber im Alltag nicht funktionieren. Diese sechs Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn man sie kennt.

Häufige Fehler
  • Zu geringe Tiefe: Viele Tische werden mit 60 oder 65 cm Tiefe angeboten. Das reicht für einen Laptop, nicht für Bildschirm und Tastatur zusammen. Bei zu geringer Tiefe sitzt man zu nah am Monitor und kippt den Kopf nach oben.
  • Falsche Höhe: Die meisten Bürotische werden auf 72 cm Standardhöhe geliefert. Das passt nur für Personen zwischen 165 und 175 cm. Alle anderen sitzen dauerhaft in einer ungünstigen Haltung.
  • Zu geringe Breite: 120 cm klingen nach viel, reichen aber nicht, wenn Bildschirm, Tastatur, Unterlagen und ein zweiter Monitor gleichzeitig auf dem Tisch liegen sollen.
  • Kein Kabelmanagement eingeplant: Bei höhenverstellbaren Tischen hängen Kabel frei herunter und klemmen sich beim Verstellen ein. Ein Kabelkanal gehört von Anfang an dazu.
  • Raum nicht ausgemessen: Besonders bei Eckschreibtischen wird der verfügbare Platz unterschätzt. Türen, Heizkörper und Steckdosen werden bei der Planung oft vergessen.
  • Stabilität unterschätzt: Günstige Tische schwingen beim Tippen merklich. Bei höhenverstellbaren Modellen zeigt sich mangelnde Stabilität besonders in der Stehhöhe. Das Gestell entscheidet mehr als die Platte.

Die richtigen Maße: Breite, Tiefe, Höhe

Ein Schreibtisch muss zu drei Dingen passen: zum Raum, zur eigenen Körpergröße und zur Art der Arbeit. Die folgende Tabelle gibt konkrete Orientierung.

Situation Breite Tiefe Höhe
Homeoffice, 1 Monitor 120 bis 140 cm 80 cm 72 bis 76 cm oder verstellbar
Büro, 1 Monitor, viel Papier 140 bis 160 cm 80 bis 90 cm verstellbar empfohlen
2 Monitore oder Dual-Screen 160 bis 180 cm 80 bis 90 cm verstellbar empfohlen
Eckschreibtisch / L-Form ab 200 cm gesamt 80 cm je Seite verstellbar oder fest
Sehr große oder sehr kleine Personen individuell 80 cm elektrisch verstellbar (65 bis 125 cm)
Orientierungswert

Die richtige Schreibtischhöhe berechnen

Beim Tippen sollte der Ellbogen in etwa 90 Grad gebeugt auf dem Tisch aufliegen, die Schultern entspannt herabhängen. Als einfache Formel: Körpergröße in cm geteilt durch 2,48 ergibt einen Richtwert für die Schreibtischhöhe im Sitzen. Für 170 cm wären das etwa 69 cm, für 180 cm etwa 73 cm. Da die meisten Tische auf 72 cm Standardhöhe ausgeliefert werden, passt diese Höhe nur für Personen ab etwa 175 cm wirklich gut.

÷ 2,48 Körpergröße in cm ÷ 2,48 = Richtwert für die Schreibtischhöhe im Sitzen

Höhenverstellbar oder fest: Was passt wann?

Höhenverstellbare Schreibtische sind in den letzten Jahren deutlich günstiger und besser geworden. Trotzdem ist ein fester Tisch nicht automatisch die schlechtere Wahl. Die Entscheidung hängt davon ab, wie intensiv der Tisch genutzt wird und ob der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen tatsächlich stattfinden soll.

Elektrisch höhenverstellbar
  • Stufenloser Wechsel per Knopfdruck
  • Memory-Funktion für bevorzugte Höhen
  • Ideal bei körperlichen Beschwerden
  • Nötig unter 160 cm oder über 185 cm Körpergröße
  • Gut für geteilte Arbeitsplätze mit wechselnden Nutzern
  • Kabelmanagement von Anfang an einplanen
Fester Schreibtisch
  • Stabiler bei gleicher Tischplatte
  • Keine beweglichen Teile, kein Verschleiß
  • Günstigere Anschaffung
  • Ausreichend bei passender Körpergröße
  • Einfacher in Pflege und Aufbau
  • Sinnvoll, wenn Stehphasen nicht geplant sind
Ein höhenverstellbarer Tisch lohnt sich nur, wenn man ihn auch wirklich verstellt. Wer die Stehhöhe nie nutzt, hat einen unnötig teuren Tisch gekauft.

Elektrisch oder manuell höhenverstellbar?

Manuell höhenverstellbare Tische werden mit einer Kurbel eingestellt. Das dauert länger und erfordert etwas Kraft, kostet aber deutlich weniger. Für Personen, die die Höhe einmal einstellen und dann dabei bleiben, ist das völlig ausreichend.

Elektrische Modelle wie der R1 Joy oder der Narbutas Q-Active verstellen sich per Tastendruck, bieten Memory-Funktionen und USB-Ladeanschlüsse direkt am Tisch.

eComo elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch von Nowy Styl
Worauf achten

Kaufkriterien für höhenverstellbare Tische

  • Hubbereich: Mindestens 65 bis 125 cm. Unter 160 cm Körpergröße braucht man einen unteren Endpunkt unter 65 cm, über 190 cm einen oberen Endpunkt ab 130 cm.
  • Tragkraft: Mindestens 60 kg. Zwei Monitore, Desktop-PC und Zubehör summieren sich schnell auf 30 bis 40 kg.
  • Motoren: Zwei-Motor-Systeme sind stabiler und leiser. Bei Tischen ab 160 cm Breite empfehlenswert, damit die Platte gleichmäßig angehoben wird.
  • Kabelmanagement: Kabelwanne oder Kabelkanal von Anfang an einplanen, nicht nachträglich ergänzen.
  • Hubgeschwindigkeit: Ab 3 cm/s ist der Wechsel angenehm flüssig. Langsamere Systeme werden seltener genutzt.

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Akustik im Büro

Lärm kostet Konzentration. Und die kostet Geld.

Wer in einem Großraumbüro arbeitet, kennt das: Ein Telefonat auf der anderen Seite des Raums, Tastatur-Geklapper, Gespräche beim Nachbartisch. Der Lärmpegel ist selten so laut, dass er direkt stört. Aber er ist laut genug, um dauerhaft Kraft zu kosten. Das passiert meist unbemerkt.

Schlechte Raumakustik ist einer der häufigsten Gründe für Konzentrationsprobleme im Büro. Gleichzeitig ist sie eines der am meisten unterschätzten Themen bei der Büroeinrichtung. Wer Stühle und Schreibtische sorgfältig auswählt, aber Decken, Böden und Möbeloberflächen unbeachtet lässt, hat einen Teil der Arbeit vergessen.

Dieser Ratgeber gibt einen Überblick über das Thema: Was Raumakustik bedeutet, welche Lösungen es gibt, von Akustikmöbeln über Trennwände bis zu Telefonboxen, und wann welche Maßnahme wirklich sinnvoll ist.

Ein Büro kann ergonomisch eingerichtet, gut beleuchtet und modern möbliert sein und trotzdem produktionshemmend laut. Akustik ist kein Luxus, sondern Grundausstattung.
66 % der Büroangestellten nennen Lärm als häufigste Ablenkung am Arbeitsplatz
23 Min. dauert es durchschnittlich, nach einer Unterbrechung wieder die volle Konzentration zu erreichen
RT60 Nachhallzeit in Sekunden, der wichtigste Messwert für Büroakustik

Was bedeutet Raumakustik überhaupt?

Raumakustik beschreibt, wie sich Schall in einem Raum verhält. Schall, der auf harte Oberflächen trifft (Glas, Beton, Laminat), wird reflektiert und hallt nach. Weiches Material schluckt ihn. In einem typischen modernen Büro mit Glasfronten, abgehängten Decken und wenig Textilien gibt es viel zu viel Reflexion und zu wenig Absorption.

Das Ergebnis ist kein unangenehmer Hall wie in einer Kirche, sondern ein diffuser, gleichmäßiger Geräuschteppich, der sogenannte Babble-Effekt. Dieser stört die Sprachverständlichkeit und zwingt das Gehirn, permanent zu filtern. Das kostet Energie, auch wenn man es nicht bewusst wahrnimmt.

Begriffe erklärt

Absorption vs. Dämmung: der wichtigste Unterschied

Schallabsorption bedeutet: Schall wird vom Material aufgenommen und nicht zurückgeworfen. Dadurch wird der Nachhall im Raum reduziert. Akustikpaneele, Vorhänge, Teppiche und Akustikmöbel wirken absorbierend.

Schalldämmung bedeutet: Schall wird daran gehindert, von einem Raum in den nächsten zu gelangen. Das erfordert Masse und bauliche Maßnahmen: Wände, Türen, Verglasung. Möbel allein dämmen nicht, sie absorbieren.

≤ 0,6 s empfohlene Nachhallzeit für Büroräume laut DIN 18041

Welche Akustiklösungen gibt es für Büros?

Die gute Nachricht: Raumakustik lässt sich auch ohne Umbau verbessern. Möbel, Trennwände, Deckenelemente und Kabinen können gezielt eingesetzt werden, je nachdem ob es um den gesamten Raum oder um einzelne Arbeitsbereiche geht.

Akustikpaneele & Deckenelemente
Werden an Wand oder Decke montiert und reduzieren den Nachhall im Raum. Wirkungsvoll als Flächenmaßnahme, aber baulich und nicht immer in Mietbüros umsetzbar.
Akustik-Trennwände & Stellwände
Stellen eine physische und akustische Barriere zwischen Arbeitsplätzen auf. Flexibel, mobil und ohne Montage einsetzbar. Besonders wirksam im Großraum.
Akustikmöbel & Sitzinseln
Sofas, Panels und Lounge-Möbel mit integrierter Schallabsorption. Kombinieren Rückzugsmöglichkeit mit akustischer Wirkung, ideal für Zonen-Konzepte.
Telefonboxen & Akustikkabinen
Abgeschlossene Einheiten für Telefonate, Videokonferenzen oder konzentriertes Arbeiten. Keine bauliche Maßnahme nötig, einfach aufstellen.

Welche Lösung passt, hängt vom Raumtyp, der Nutzung und dem Budget ab. Für einen ersten Überblick hilft die folgende Einschätzung:

Situation Empfohlene Maßnahme Aufwand
Allgemeiner Nachhall im Raum zu hoch Akustikpaneele an Decke oder Wand Mittel
Ablenkung durch Nachbargespräche Akustik-Trennwände, Stellwände Gering
Fehlende Rückzugsmöglichkeiten Akustikmöbel, Sitzinseln, Lounge-Pods Gering
Telefonate stören andere, fehlt Privatsphäre Telefonbox oder Akustikkabine Gering
Besprechungsraum ohne ausreichende Dämmung Kombination aus Absorption und Verglasung Hoch

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Telefonkabinen fürs Büro: was sie leisten und wann sie sich lohnen

Offene Büros haben viele Vorteile. Aber sie haben auch einen blinden Fleck: Wer telefonieren, konzentriert arbeiten oder ein vertrauliches Gespräch führen will, steht plötzlich ohne Rückzugsort da. Telefonkabinen lösen genau dieses Problem, ohne Umbau, ohne Bauantrag, ohne wochenlange Wartezeit.

Eine Bürotelefonkabine ist eine schallisolierte, frei aufstellbare Kabine, die einen ruhigen Arbeitsbereich innerhalb eines offenen Büros schafft. Sie funktioniert wie ein kleines Zimmer im Zimmer: außen Betrieb, innen Stille. Modelle für eine Person eignen sich für Calls und konzentriertes Arbeiten, größere Varianten auch für kleine Meetings oder Videokonferenzen zu zweit.

Anders als ein fester Besprechungsraum lässt sich eine Kabine jederzeit versetzen, nachrüsten oder zurückgeben. Das macht sie besonders attraktiv für wachsende Teams, Coworking-Flächen und Büros, die flexibel bleiben wollen.

Eine Telefonkabine schafft in fünf Minuten, wofür ein Umbau Wochen braucht.

Für wen lohnt sich eine Bürokabine?

Telefonkabinen eignen sich überall dort, wo offene Strukturen auf den Bedarf nach Rückzug treffen. Typische Situationen sind häufige Kundencalls im Großraumbüro, Videokonferenzen ohne separaten Raum, vertrauliche HR-Gespräche oder Phasen tiefer Konzentration, die im offenen Büro kaum möglich sind. Auch hybride Teams profitieren, weil remote arbeitende Kolleginnen und Kollegen akustisch auf Augenhöhe sind, wenn der Anrufende aus einer ruhigen Kabine spricht. Wer zusätzlich den allgemeinen Lärmpegel senken will, findet bei Akustiklösungen wie Paneelen und Trennwänden eine sinnvolle Ergänzung.

Vor dem Kauf

Die wichtigsten Fragen

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, lohnt es sich, drei Dinge zu klären: Wie viele Personen sollen die Kabine gleichzeitig nutzen, für eine Person genügt oft die Box 1, für zwei bis vier Personen eignet sich die Box 4 besser. Wie hoch ist der tatsächliche Lärmpegel im Büro und welchen Dämmwert braucht es wirklich? Und schließlich: Gibt es einen Stromanschluss in der Nähe, oder muss die Elektroinstallation mitgeplant werden? Wer diese Fragen beantwortet hat, findet das passende Modell deutlich schneller.

Kennzahlen

Telefonkabinen auf einen Blick

Schallisolierte Bürokabinen reduzieren den Lärmpegel messbar und verbessern nachweislich die Konzentration. Die wichtigsten Kenngrössen helfen beim Vergleich der Modelle bei Reoffice und zeigen, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.

30 dB typische Schalldämmung guter Modelle
1 bis 4 Personen je nach Kabinentyp
2 bis 4 h empfohlene Nutzungsdauer am Stück

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Stauraum im Büro: was wirklich hilft und was nur Platz wegnimmt

Unordnung kostet Zeit. Wer täglich Unterlagen sucht, Schubladen durchwühlt oder den Schreibtisch unter Papierstapeln vergräbt, verliert nicht nur Minuten, sondern auch Konzentration. Gute Stauraumlösungen schafft das zurück, ohne dass das Büro wie ein Lager aussehen muss.

Der richtige Stauraum hängt davon ab, wie ein Büro wirklich genutzt wird. Ein Rollcontainer am Schreibtisch löst andere Probleme als ein Aktenschrank an der Wand. Ein modulares Regalsystem wie das COMBUS von Narbutas lässt sich mit dem Team mitwachsen, ein Schließfachschrank schafft persönliche Rückzugsorte in offenen Büros.

Wer Stauraum plant, sollte zuerst eine Frage beantworten: Was wird täglich gebraucht und was nur einmal im Monat? Tägliche Arbeitsmittel gehören griffbereit, selten Genutztes kann weiter weg. Wer das konsequent umsetzt, braucht oft weniger Möbel als gedacht.

Guter Stauraum macht sich unsichtbar. Man merkt ihn erst, wenn er fehlt.

Welche Stauraumlösungen passen zu welchem Büro?

Für Einzelarbeitsplätze ist ein Rollcontainer meist die kompakteste Lösung: mobil, abschließbar und direkt am Schreibtisch. Teams mit geteilten Flächen profitieren dagegen von Schiebetürenschränken oder Sideboards, die gleichzeitig als Raumteiler funktionieren. In offenen Büros mit wechselnden Arbeitsplätzen sind persönliche Schließfächer oft die sinnvollste Antwort, weil jede Person einen festen, abgesicherten Bereich bekommt, auch ohne eigenen Schreibtisch.

Vor dem Kauf

Die richtigen Fragen stellen

Bevor Möbel bestellt werden, lohnt es sich, drei Dinge zu klären: Wie viel wird tatsächlich gelagert und was kann weg? Braucht es abschließbare Bereiche für persönliche Gegenstände oder vertrauliche Dokumente? Und soll der Stauraum flexibel bleiben, also versetzbar und erweiterbar, oder kann er fix eingeplant werden? Wer das vorab beantwortet, kauft einmal richtig statt zweimal nach.

Kennzahlen

Stauraum im Büro auf einen Blick

Gut geplanter Stauraum verbessert nicht nur die Ordnung, sondern reduziert Suchzeiten messbar und schafft ein ruhigeres Arbeitsumfeld. Diese Richtwerte helfen beim Vergleich der Lösungen bei Reoffice und geben Orientierung für die Planung.

0,5 m² empfohlener Stauraum pro Arbeitsplatz
3 Zonen täglich, wöchentlich, selten genutzt
bis 45 kg CO₂ gespart pro gebrauchtem Möbelstück

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Stauraum im kleinen Büro oder Homeoffice clever lösen: Untertischschublade, Rollcontainer, Wandregal und Tischtrennwand – die besten Lösungen für wenig Platz.

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Empfang & Besprechung: Was wirklich zählt

Der Empfangsbereich ist das Erste, was Kunden, Bewerber und Geschäftspartner sehen. Der Besprechungsraum ist der Ort, an dem Entscheidungen fallen. Wer beides gut gestaltet, kommuniziert Haltung – bevor ein einziges Wort gesprochen wurde.

Dieser Ratgeber-Bereich führt durch alle vier Zonen: Empfang, Besprechung, Wartezone und Garderobe. Jede Zone hat eigene Anforderungen. Wer sie kennt, trifft bessere Kaufentscheidungen.

Moderner Besprechungsraum mit Arqus Tisch und Besucherstühlen
Gäste entscheiden in den ersten Sekunden, ob sie sich wohl fühlen – noch bevor jemand „Guten Tag" sagt. Der Raum kommuniziert immer.
3 Sek. dauert der erste Eindruck – und er bleibt
4 Zonen Empfang, Besprechung, Warten, Garderobe
1 Gesamteindruck entsteht aus dem Zusammenspiel aller Bereiche

Die vier Bereiche im Überblick

Jeder Bereich hat eine andere Funktion – und damit andere Anforderungen an Möbel, Materialien und Atmosphäre. Wer alle vier zusammen plant, bekommt ein stimmiges Ergebnis. Wer sie einzeln betrachtet, verliert den roten Faden.

Zone 01

Empfangsbereich

Das Herzstück des ersten Eindrucks. Rezeptionspaneel, Beleuchtung und Sitzgelegenheiten für kurze Wartezeiten. Was hier steht, erzählt, wer das Unternehmen ist.

Zone 02

Besprechungsraum

Meetingtisch, Besucherstühle, Akustik und Technik. Der Besprechungsraum muss für jede Art von Meeting funktionieren – vom 4-Augen-Gespräch bis zur Präsentation.

Zone 03

Wartezone & Lounge

Gäste warten selten gerne. Eine gut gestaltete Wartezone mit Loungemöbeln und der richtigen Atmosphäre macht aus Wartezeit eine positive Erfahrung.

Zone 04

Garderobe & Entrée

Der Übergang zwischen draußen und drinnen. Kleiderständer, Schirmhalter und kleine Details, die aus einem Flur einen einladenden Empfangsbereich machen.

Worauf es beim Einrichten wirklich ankommt

Empfangs- und Besprechungsbereiche werden häufig nach Optik und Budget geplant. Das reicht für einen guten ersten Eindruck nicht aus. Was wirklich zählt, ist das Zusammenspiel aus Funktion, Materialien und Atmosphäre.

Moderner Empfangsbereich mit Domino Möbeln
Häufige Fehler

Was beim Empfang und Besprechung oft schiefgeht

  • !Zu wenig Sitzplätze im Wartebereich: Wenn zwei Gäste gleichzeitig warten, reicht ein einzelner Stuhl nicht. Puffer von mindestens zwei bis drei Plätzen einplanen.
  • !Besprechungstisch zu groß: Ein 10-Personen-Tisch in einem 15 m² Raum hinterlässt keinen Platz für Bewegung. Immer Raumgröße und Personenanzahl zusammen planen.
  • !Keine Garderobe eingeplant: Gäste mit Jacke und Schirm haben keine Ablage und stellen beides auf den Tisch. Ein einfacher Kleiderständer löst das sofort.
  • !Akustik ignoriert: Harte Oberflächen in Besprechungsräumen erzeugen Hall. Das stört Konzentration und Verständlichkeit. Akustikpaneele oder Polstermöbel dämpfen das.
  • !Einheitliches Design unterschätzt: Empfang, Warten und Besprechung müssen nicht identisch sein – aber sie sollten zusammenpassen. Unterschiedliche Welten in drei Schritten wirken unfertig.
Planungsgrundlage

Platzbedarfs-Richtwerte für Besprechungsräume

Als Orientierung gilt: Pro Person am Besprechungstisch sollten mindestens 1,5 bis 2 m² Raumfläche eingeplant werden – inklusive Stuhl und Bewegungsraum. Ein Raum für 8 Personen braucht mindestens 20 bis 25 m². Dazu kommt Fläche für Präsentation, Sideboard oder Technik.

1,5 bis 2 m² pro Person im Besprechungsraum
90 cm freier Bewegungsraum hinter jedem Stuhl
70 bis 75 cm optimale Tischhöhe für Konferenz und Meeting
Beratung gewünscht?

Empfang und Besprechung gemeinsam planen

Ob Empfangsbereich neu einrichten, Besprechungsraum optimieren oder alle vier Zonen gemeinsam konzipieren: Wir beraten kostenlos und entwickeln Lösungen, die zu Ihrem Büro, Ihrem Stil und Ihrem Budget passen.

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Steh-Meetings im Sommer: Warum sie funktionieren und wie man sie einführt

Es ist 30 Grad, das Meeting geht schon eine Stunde, und die Konzentration hat längst den Raum verlassen. Das muss nicht sein. Steh-Meetings sind kürzer, fokussierter und halten den Besprechungsraum kühl. Was die Forschung dazu sagt, wie man sie einführt und welche Möbel man braucht.

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Gebrauchte Büromöbel kaufen: Was wirklich nachhaltig ist | Reoffice

♻️ Ratgeber · Nachhaltig einrichten

Gebrauchte Büromöbel kaufen: Was wirklich nachhaltig ist

Büromöbel haben eine lange Lebensdauer wenn man sie lässt. Viele hochwertige Stühle, Schreibtische und Schränke werden ausgetauscht, obwohl sie noch Jahre haltbar wären. Generalüberholte und gebrauchte Büromöbel sind eine direkte Antwort darauf: weniger Ressourcenverbrauch, weniger Abfall, und oft deutlich bessere Qualität als neugekaufte Einstiegsmodelle.

Dieser Bereich führt durch alle drei Themen: was Refurbishing bedeutet, wie Kreislaufwirtschaft im Büro funktioniert und was nachhaltiges Einrichten konkret heißt.

Reoffice Showroom Wien generalüberholte und gebrauchte Büromöbel
Ein generalüberholter Bürostuhl der Premiumklasse ist nachhaltiger und oft besser als ein neu gekauftes Einstiegsmodell zum gleichen Preis.
bis 70 % CO₂-Einsparung gegenüber der Neuproduktion bei generalüberholten Möbeln
10 bis 15 Jahre Lebensdauer hochwertiger Büromöbel bei guter Pflege
30 bis 50 % Preisersparnis gegenüber Neuware bei vergleichbarer Qualität

Drei Wege zu nachhaltigeren Büromöbeln

Nachhaltigkeit im Büro bedeutet nicht, auf Qualität oder Design zu verzichten. Es bedeutet, bewusster zu entscheiden: Was brauche ich wirklich neu? Was ist generalüberholt genauso gut? Und wie richte ich ein Büro ein, das langfristig funktioniert statt nach drei Jahren ausgetauscht zu werden?

Weg 01

Gebraucht kaufen

Gebrauchte Büromöbel von Unternehmen, die aufgelöst oder umgezogen sind. Qualität oft deutlich über Neuware im gleichen Preissegment. Schnell verfügbar, sofort einsatzbereit.

Weg 02

Generalüberholt kaufen

Hochwertige Möbel werden professionell aufbereitet: gereinigt, repariert, neu bezogen oder lackiert. Das Ergebnis ist optisch und funktional wie neu, zu einem Bruchteil des Neupreises.

Weg 03

Langlebig neu kaufen

Wer neu kauft, kauft nachhaltig durch Qualität: Möbel mit langer Lebensdauer, Reparierbarkeit und Wiederverwendungspotenzial. Billiges Einwegmobiliar ist das Gegenteil von nachhaltig.

Alle Ratgeberartikel zu Nachhaltigkeit und Gebrauchten Büromöbeln

Wie lange halten Büromöbel wirklich?

Ein günstiger Bürostuhl hält 3 bis 5 Jahre. Ein hochwertiger 15 bis 20. Was den Unterschied macht, wann Reparieren sich lohnt und was das für den Gebrauchtkauf bedeutet.

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Wie viel CO₂ sparen gebrauchte Büromöbel?

Wie viel CO₂ sparen gebrauchte Büromöbel? Belegte Zahlen zu Drehstuhl, Schreibtisch & Co. plus interaktiver Rechner für Ihre konkrete Ersparnis.

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Gebrauchte Bürostühle kaufen: Worauf wirklich achten?

Gebrauchte Bürostühle lohnen sich – wenn man weiß was man kauft. Welche Marken, was generalüberholt bedeutet und was man vor dem Kauf prüfen muss.

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Büroleben und Kultur: New Work, Ergonomie und moderne Bürokonzepte | Reoffice

Büroleben und Kultur

Wie ein Büro eingerichtet ist, beeinflusst wie darin gearbeitet wird. Das ist keine Design-These, sondern Erfahrung aus der Praxis: Räume, die zum Arbeiten einladen, fördern Konzentration, Austausch und Wohlbefinden. Räume, die das nicht tun, kosten Energie, oft ohne dass man es direkt bemerkt.

In Österreich arbeiten heute rund 60 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise hybrid. Das verändert, was ein Büro leisten muss. Wer ins Büro kommt, kommt wegen der Menschen, nicht wegen des Schreibtisches. Das Büro muss diesen Erwartungen entsprechen.

Modernes Büro mit durchdachtern Loungebereichen und Begegnungszonen
Das Büro ist nicht nur ein Ort zum Arbeiten. Es ist ein Spiegel dessen, wie ein Unternehmen über seine Menschen denkt.

Was dieser Bereich abdeckt

  • New Work: Was hinter dem Begriff steckt und was er für die Bürogestaltung bedeutet
  • Desk Sharing: Was es braucht, damit geteilte Arbeitsplätze wirklich funktionieren
  • Hybridarbeit: Warum hybride Teams andere Büros brauchen als früher
  • Ergonomie: Was wirklich zählt, wenn man täglich sechs bis acht Stunden sitzt
  • Akustik: Der meistunterschätzte Stressfaktor im Büro, und was man dagegen tut
  • Nachhaltigkeit: Langlebig kaufen, generalüberholt kaufen, Möbel im Kreislauf halten
Was die Forschung zeigt

Arbeitsumgebung beeinflusst Leistung messbar

  • Lärm ist der häufigste Stressor im Büro und wird systematisch unterschätzt
  • Ergonomisch schlechte Möbel verursachen Beschwerden, die zu Krankenständen führen
  • Mitarbeitende, die ihren Arbeitsplatz als hochwertig empfinden, identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen
  • Natürliches Licht und Pflanzen verbessern Konzentration und Wohlbefinden nachweislich
Richtwert

Was ein modernes Büro können muss

Ein zeitgemäßes Büro braucht vier Zonen: Fokus für konzentrierte Einzelarbeit, Kollaboration für Teamarbeit und Meetings, Rückzug für vertrauliche Gespräche, und Begegnung für den informellen Austausch, der Bürokultur erst entstehen lässt. Wer nur eine davon hat, schöpft das Potenzial seines Büros nicht aus.

4 Zonen Fokus, Kollaboration, Rückzug, Begegnung
60 % der Beschäftigten in AT arbeiten hybrid
30 % mehr Produktivität durch ergonomisch optimierte Plätze

Unser Ratgeber zu Büroleben & Kultur

Clean Desk Policy: So funktioniert sie wirklich

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