Arbeiten unter dem Dach: Ein Büro mit Weitblick
Die Ausgangslage
Ein Dachgeschoß hat Charakter, aber auch Tücken. Die Schrägen nehmen Stellfläche, das Licht wechselt mit der Tageszeit, und wer hier oben arbeitet, will den Ausblick nicht hinter einer Schrankwand verstecken. Der Wunsch des Teams war deshalb klar: vollwertige, ergonomische Arbeitsplätze, die dem Raum seine Leichtigkeit lassen.
Die Lösung
Wir haben auf wenige, gut gewählte Elemente gesetzt. Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische in Anthrazit, die sich per Tastendruck vom Sitz- in den Steharbeitsplatz verwandeln. Akustik-Trennwände direkt am Tisch und freistehende Stellwände in hellem Grau, die Telefonate und Gespräche dämpfen, ohne den Raum zu teilen. Stehleuchten mit direktem und indirektem Licht gleichen aus, was die Dachfenster im Tagesverlauf an Helligkeit nehmen oder geben. Dazu ergonomische Drehstühle mit Kopfstütze – und ein paar farbige Hocker, weil sich die besten Abstimmungen selten am Besprechungstisch ergeben.
Die Umsetzung
Ein Dachgeschoß erreicht man nicht mit dem Hubwagen. Unser Montageteam hat die Möbel über das Stiegenhaus nach oben gebracht, die Tische vor Ort aufgebaut, verkabelt und auf die Nutzer eingestellt. Am Ende des Tages stand das Büro – ohne Verpackungsberge, ohne Nacharbeit.
Das Ergebnis
Ein Büro, das die Architektur respektiert statt gegen sie zu arbeiten. Die Möbel treten zurück, der Raum und der Ausblick bleiben die Hauptdarsteller. Und wer den Kopf hebt, sieht statt einer Bürowand die Türme der Stadt.
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