Desk Sharing einrichten
was wirklich funktioniert
Desk Sharing spart FlĂ€che und fördert Begegnungen. Aber nur wenn Möbel, Stauraum, Akustik und Regeln stimmen. Wer nur Schreibtische reduziert ohne das Drumherum zu durchdenken, bekommt kein New Work BĂŒro sondern Unordnung mit weniger PlĂ€tzen.
Modernes BĂŒro mit Desk Sharing Setup und akustischen TischtrennwĂ€nden.
Was ist Desk Sharing und wann lohnt es sich?
Desk Sharing bedeutet: Schreibtische werden nicht fest zugewiesen, sondern tĂ€glich oder wochenweise gebucht. Da in hybriden Arbeitszeitmodellen nicht alle gleichzeitig im BĂŒro sind, braucht man weniger Tische als Mitarbeitende. Das spart FlĂ€che, Mietkosten und Betriebskosten.
Desk Sharing lohnt sich, wenn die Anwesenheitsquote dauerhaft unter 80 Prozent liegt. Wer tĂ€glich alle Mitarbeitenden erwartet, braucht weiterhin feste PlĂ€tze. Wer aber mit Hybridarbeit, AuĂendienst oder Teilzeit arbeitet, kann mit Desk Sharing deutlich effizienter planen.
Wichtig: Desk Sharing ist kein Sparmodell, das man einfach einfĂŒhrt. Es ist ein Arbeitskonzept, das nur dann funktioniert, wenn Mitarbeitende die nötige Infrastruktur haben und die Regeln gelebt werden. Wer nur Schreibtische abbaut, bekommt Widerstand. Wer das Konzept komplett durchdenkt, bekommt ein besseres BĂŒro.
Planung: Wie viele PlÀtze brauche ich wirklich?
Die hĂ€ufigste Fehlplanung beim Desk Sharing: zu wenige Tische oder zu wenige Alternativzonen. Beides fĂŒhrt zu Frustration.
| Anwesenheitsquote | Schreibtische pro 10 Personen | Empfehlung |
|---|---|---|
| 90 bis 100 Prozent | 9 bis 10 | Feste Zuweisung sinnvoller |
| 70 bis 80 Prozent | 7 bis 8 | Desk Sharing mit kleinem Puffer |
| 50 bis 70 Prozent | 6 bis 7 | Klassisches Desk Sharing VerhÀltnis |
| Unter 50 Prozent | 4 bis 6 | Nur mit Buchungssystem planbar |
Lounge-Bereiche, Telefonboxen und BesprechungsrÀume zÀhlen als AlternativarbeitsplÀtze mit. Wer diese mitrechnet, kann die Schreibtischquote noch weiter senken ohne EngpÀsse zu riskieren.
Der richtige Schreibtisch fĂŒr Desk Sharing
Nicht jeder Schreibtisch eignet sich fĂŒr Desk Sharing. Was gebraucht wird: ein neutrales, robustes Modell ohne persönliche Elemente, mit guter Technikintegration und idealerweise elektrischer Höhenverstellung. Denn beim Desk Sharing sitzt nicht immer dieselbe Person auf dem Platz.
eModel 2.0 Workbench
Elektrisch höhenverstellbarer Doppelschreibtisch. Jeder Mitarbeitende stellt die Tischhöhe auf sich ein. Integriertes Kabelmanagement, robuste OberflĂ€che. Ideal fĂŒr Reihen und Bench-Setups im GroĂraumbĂŒro.
eModel 2.0 Workbench ansehenWas ein Desk Sharing Schreibtisch können muss
Höhenverstellung ist beim Desk Sharing besonders wichtig, weil unterschiedliche Personen unterschiedliche KörpergröĂen haben. Ein fester Tisch auf Standard-72-Zentimeter-Höhe passt nicht fĂŒr alle gleich gut. Elektrische Höhenverstellung löst das mit einem Knopfdruck.
Dazu gehört integriertes Kabelmanagement: Wer tĂ€glich seinen Laptop anschlieĂt, braucht einen klaren, schnellen Weg vom GerĂ€t zur Steckdose. Lose Kabel auf der TischflĂ€che sind beim Desk Sharing das hĂ€ufigste visuelle Chaos-Signal.
Alle Schreibtische aus unserem Schreibtisch-Sortiment eignen sich grundsĂ€tzlich fĂŒr Desk Sharing. FĂŒr groĂe BĂŒros empfehlen wir Bench-Systeme, weil sie effizient FlĂ€che nutzen und ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen.
Persönlicher Stauraum: SchlieĂfĂ€cher und Organizer
Das ist der am hÀufigsten unterschÀtzte Aspekt beim Desk Sharing. Wer Mitarbeitenden keinen persönlichen Stauraum gibt, zwingt sie dazu, alles tÀglich von und zur Arbeit zu tragen oder illegal persönliche Zonen auf dem Schreibtisch zu schaffen. Beides funktioniert nicht.
Choice SchlieĂfachschrank
Narbutas. AbschlieĂbares Fach pro Person, verschiedene Konfigurationen. FĂŒr Jacken, Taschen, persönliche GegenstĂ€nde und alles, was nicht auf den Schreibtisch gehört.
Schliessfach ansehen
Gustav Original Desk Organizer
LaptopstĂ€nder und Organizer in einem. Das persönliche Setup schnell aufgebaut, am Ende des Tages wieder eingepackt. Ideal fĂŒr ein sauberes, schnelles Morgenritual am neuen Platz.
Organizer ansehen
Das persönliche Desk Sharing Set
Was jede Person beim Desk Sharing tĂ€glich mitbringt: Laptop, Headset, Ladekabel. Was der Arbeitsplatz bereitstellt: Monitor, Tastatur, Maus, Dockingstation. Was das Set ergĂ€nzt: ein kompakter Organizer, eine Schreibtischunterlage und ein SchlieĂfach fĂŒr alles andere.
Zonen im BĂŒro: mehr als nur Schreibtische
Ein reines Desk Sharing BĂŒro mit nur Schreibtischen scheitert in der Praxis. Mitarbeitende brauchen unterschiedliche Umgebungen fĂŒr unterschiedliche Aufgaben. Wer keine RĂŒckzugsmöglichkeiten anbietet, bekommt keine Akzeptanz fĂŒr das Konzept.
Entspannte Arbeitsbereiche fĂŒr informellen Austausch
Loungezonen ersetzen nicht den Schreibtisch, aber sie ergĂ€nzen ihn. Kurze Abstimmungen, informelle GesprĂ€che, kreatives Denken: das funktioniert in einem bequemen Sessel besser als am steifen BĂŒrotisch. Loungemöbel signalisieren ausserdem, dass das BĂŒro mehr ist als ein Ort zum Sitzen und Tippen.
Loungemöbel ansehenTelefonboxen: die meistunterschÀtzte Zone
Im offenen BĂŒro ist ein ruhiges Telefonat fast unmöglich. Telefonboxen lösen das: schallisoliert, klein, sofort nutzbar. Wer im Desk Sharing BĂŒro Telefonboxen hat, reduziert den LĂ€rmpegel im gesamten BĂŒro und schafft einen echten Mehrwert fĂŒr alle Mitarbeitenden.
Telefonboxen ansehenWelche Zonen ein Desk Sharing BĂŒro braucht
| Zone | Zweck | Anteil an GesamtflÀche |
|---|---|---|
| Schreibtischbereich | Fokussiertes Einzelarbeiten | 50 bis 60 Prozent |
| BesprechungsrÀume | Teamarbeit, Meetings | 15 bis 20 Prozent |
| Lounge und Kommunikation | Informeller Austausch, kurze Abstimmungen | 10 bis 15 Prozent |
| Telefonboxen und Focus Rooms | Vertrauliche GesprÀche, Konzentration | 5 bis 10 Prozent |
| KĂŒche und Pausenbereich | Erholung, soziale Interaktion | 5 bis 10 Prozent |
Clean Desk Policy: so funktioniert sie wirklich
Eine Clean Desk Policy bedeutet: Am Ende jedes Arbeitstages rĂ€umt jeder Mitarbeitende den Schreibtisch vollstĂ€ndig leer. Persönliches ins SchlieĂfach, Arbeitsmaterial ebenfalls. Der Tisch bleibt fĂŒr die nĂ€chste Person neutral und sauber.
Die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr das Scheitern der Clean Desk Policy: Mitarbeitende haben keinen persönlichen Stauraum, also lassen sie Dinge auf dem Tisch. Die Lösung ist nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Infrastruktur. Ein SchlieĂfach pro Person ist keine Investition sondern Voraussetzung.
HĂ€ufige Fragen
Was ist Desk Sharing? âŸ
Wie viele Schreibtische brauche ich beim Desk Sharing? âŸ
Was braucht jeder Mitarbeitende beim Desk Sharing? âŸ
Wie halte ich einen Desk Sharing Arbeitsplatz sauber? âŸ
Brauche ich ein Buchungssystem fĂŒr Desk Sharing? âŸ
Wie reagiere ich auf Widerstand gegen Desk Sharing? âŸ
Sie planen Desk Sharing in Ihrem Unternehmen oder möchten bestehende BĂŒroflĂ€chen effizienter nutzen? Wir beraten kostenlos und liefern österreichweit.
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