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🔄 Ratgeber · New Work

Desk Sharing einrichten
was wirklich funktioniert

Desk Sharing spart FlĂ€che und fördert Begegnungen. Aber nur wenn Möbel, Stauraum, Akustik und Regeln stimmen. Wer nur Schreibtische reduziert ohne das Drumherum zu durchdenken, bekommt kein New Work BĂŒro sondern Unordnung mit weniger PlĂ€tzen.

Modernes GrossraumbĂŒro mit Desk Sharing ArbeitsplĂ€tzen

Modernes BĂŒro mit Desk Sharing Setup und akustischen TischtrennwĂ€nden.

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Kurzfassung: Desk Sharing braucht vier Dinge: neutrale Schreibtische mit guter Technikausstattung, persönliche SchließfĂ€cher fĂŒr jeden Mitarbeitenden, eine gelebte Clean Desk Policy und ausreichend Alternativzonen fĂŒr fokussiertes Arbeiten und Telefonate.
6 bis 7Schreibtische reichen fĂŒr 10 Mitarbeitende bei 60 bis 70 Prozent Anwesenheit
Clean Deskohne diese Regel funktioniert Desk Sharing auf Dauer nicht
1 Schließfachpro Person ist Pflicht, kein Nice to have

Was ist Desk Sharing und wann lohnt es sich?

Desk Sharing bedeutet: Schreibtische werden nicht fest zugewiesen, sondern tĂ€glich oder wochenweise gebucht. Da in hybriden Arbeitszeitmodellen nicht alle gleichzeitig im BĂŒro sind, braucht man weniger Tische als Mitarbeitende. Das spart FlĂ€che, Mietkosten und Betriebskosten.

Desk Sharing lohnt sich, wenn die Anwesenheitsquote dauerhaft unter 80 Prozent liegt. Wer tĂ€glich alle Mitarbeitenden erwartet, braucht weiterhin feste PlĂ€tze. Wer aber mit Hybridarbeit, Außendienst oder Teilzeit arbeitet, kann mit Desk Sharing deutlich effizienter planen.

60 % durchschnittliche Anwesenheitsquote in österreichischen BĂŒros mit Hybridarbeit
30 % FlÀcheneinsparung möglich bei konsequentem Desk Sharing
1 zu 0,7 VerhÀltnis Mitarbeitende zu Schreibtischen als gÀngige Formel
Tag 1 Clean Desk Policy muss vom ersten Tag an verbindlich gelten

Wichtig: Desk Sharing ist kein Sparmodell, das man einfach einfĂŒhrt. Es ist ein Arbeitskonzept, das nur dann funktioniert, wenn Mitarbeitende die nötige Infrastruktur haben und die Regeln gelebt werden. Wer nur Schreibtische abbaut, bekommt Widerstand. Wer das Konzept komplett durchdenkt, bekommt ein besseres BĂŒro.

Planung: Wie viele PlÀtze brauche ich wirklich?

Die hĂ€ufigste Fehlplanung beim Desk Sharing: zu wenige Tische oder zu wenige Alternativzonen. Beides fĂŒhrt zu Frustration.

Anwesenheitsquote Schreibtische pro 10 Personen Empfehlung
90 bis 100 Prozent 9 bis 10 Feste Zuweisung sinnvoller
70 bis 80 Prozent 7 bis 8 Desk Sharing mit kleinem Puffer
50 bis 70 Prozent 6 bis 7 Klassisches Desk Sharing VerhÀltnis
Unter 50 Prozent 4 bis 6 Nur mit Buchungssystem planbar

Lounge-Bereiche, Telefonboxen und BesprechungsrÀume zÀhlen als AlternativarbeitsplÀtze mit. Wer diese mitrechnet, kann die Schreibtischquote noch weiter senken ohne EngpÀsse zu riskieren.

Planungstipp: Immer einen Puffer von mindestens 10 Prozent mehr PlÀtzen als die reine Rechnung ergibt. Krankenstand, unerwartete PrÀsenztage und Onboarding neuer Mitarbeitender brauchen Reserve.

Der richtige Schreibtisch fĂŒr Desk Sharing

Nicht jeder Schreibtisch eignet sich fĂŒr Desk Sharing. Was gebraucht wird: ein neutrales, robustes Modell ohne persönliche Elemente, mit guter Technikintegration und idealerweise elektrischer Höhenverstellung. Denn beim Desk Sharing sitzt nicht immer dieselbe Person auf dem Platz.

eModel 2.0 Workbench elektrisch höhenverstellbarer Doppelschreibtisch
Empfehlung fĂŒr Desk Sharing

eModel 2.0 Workbench

Elektrisch höhenverstellbarer Doppelschreibtisch. Jeder Mitarbeitende stellt die Tischhöhe auf sich ein. Integriertes Kabelmanagement, robuste OberflĂ€che. Ideal fĂŒr Reihen und Bench-Setups im GroßraumbĂŒro.

eModel 2.0 Workbench ansehen

Was ein Desk Sharing Schreibtisch können muss

Höhenverstellung ist beim Desk Sharing besonders wichtig, weil unterschiedliche Personen unterschiedliche KörpergrĂ¶ĂŸen haben. Ein fester Tisch auf Standard-72-Zentimeter-Höhe passt nicht fĂŒr alle gleich gut. Elektrische Höhenverstellung löst das mit einem Knopfdruck.

Dazu gehört integriertes Kabelmanagement: Wer tĂ€glich seinen Laptop anschließt, braucht einen klaren, schnellen Weg vom GerĂ€t zur Steckdose. Lose Kabel auf der TischflĂ€che sind beim Desk Sharing das hĂ€ufigste visuelle Chaos-Signal.

Alle Schreibtische aus unserem Schreibtisch-Sortiment eignen sich grundsĂ€tzlich fĂŒr Desk Sharing. FĂŒr große BĂŒros empfehlen wir Bench-Systeme, weil sie effizient FlĂ€che nutzen und ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen.

Persönlicher Stauraum: SchließfĂ€cher und Organizer

Das ist der am hÀufigsten unterschÀtzte Aspekt beim Desk Sharing. Wer Mitarbeitenden keinen persönlichen Stauraum gibt, zwingt sie dazu, alles tÀglich von und zur Arbeit zu tragen oder illegal persönliche Zonen auf dem Schreibtisch zu schaffen. Beides funktioniert nicht.

Choice Schließfachschrank Narbutas
Persönlicher Stauraum

Choice Schließfachschrank

Narbutas. Abschließbares Fach pro Person, verschiedene Konfigurationen. FĂŒr Jacken, Taschen, persönliche GegenstĂ€nde und alles, was nicht auf den Schreibtisch gehört.

Schliessfach ansehen
Gustav Original Desk Organizer Laptopstaender
TĂ€gliches Setup

Gustav Original Desk Organizer

LaptopstĂ€nder und Organizer in einem. Das persönliche Setup schnell aufgebaut, am Ende des Tages wieder eingepackt. Ideal fĂŒr ein sauberes, schnelles Morgenritual am neuen Platz.

Organizer ansehen
Gustav Flexmat Schreibtischunterlage

Das persönliche Desk Sharing Set

Was jede Person beim Desk Sharing tĂ€glich mitbringt: Laptop, Headset, Ladekabel. Was der Arbeitsplatz bereitstellt: Monitor, Tastatur, Maus, Dockingstation. Was das Set ergĂ€nzt: ein kompakter Organizer, eine Schreibtischunterlage und ein Schließfach fĂŒr alles andere.

Zonen im BĂŒro: mehr als nur Schreibtische

Ein reines Desk Sharing BĂŒro mit nur Schreibtischen scheitert in der Praxis. Mitarbeitende brauchen unterschiedliche Umgebungen fĂŒr unterschiedliche Aufgaben. Wer keine RĂŒckzugsmöglichkeiten anbietet, bekommt keine Akzeptanz fĂŒr das Konzept.

TwistSit Soft Loungestuhl im modernen BĂŒro
Lounge Zone

Entspannte Arbeitsbereiche fĂŒr informellen Austausch

Loungezonen ersetzen nicht den Schreibtisch, aber sie ergĂ€nzen ihn. Kurze Abstimmungen, informelle GesprĂ€che, kreatives Denken: das funktioniert in einem bequemen Sessel besser als am steifen BĂŒrotisch. Loungemöbel signalisieren ausserdem, dass das BĂŒro mehr ist als ein Ort zum Sitzen und Tippen.

Loungemöbel ansehen
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Telefonboxen: die meistunterschÀtzte Zone

Im offenen BĂŒro ist ein ruhiges Telefonat fast unmöglich. Telefonboxen lösen das: schallisoliert, klein, sofort nutzbar. Wer im Desk Sharing BĂŒro Telefonboxen hat, reduziert den LĂ€rmpegel im gesamten BĂŒro und schafft einen echten Mehrwert fĂŒr alle Mitarbeitenden.

Telefonboxen ansehen

Welche Zonen ein Desk Sharing BĂŒro braucht

Zone Zweck Anteil an GesamtflÀche
Schreibtischbereich Fokussiertes Einzelarbeiten 50 bis 60 Prozent
BesprechungsrÀume Teamarbeit, Meetings 15 bis 20 Prozent
Lounge und Kommunikation Informeller Austausch, kurze Abstimmungen 10 bis 15 Prozent
Telefonboxen und Focus Rooms Vertrauliche GesprÀche, Konzentration 5 bis 10 Prozent
KĂŒche und Pausenbereich Erholung, soziale Interaktion 5 bis 10 Prozent

Clean Desk Policy: so funktioniert sie wirklich

Eine Clean Desk Policy bedeutet: Am Ende jedes Arbeitstages rĂ€umt jeder Mitarbeitende den Schreibtisch vollstĂ€ndig leer. Persönliches ins Schließfach, Arbeitsmaterial ebenfalls. Der Tisch bleibt fĂŒr die nĂ€chste Person neutral und sauber.

1
Schließfach zuweisen
Jede Person bekommt ein persönliches, abschließbares Fach vor EinfĂŒhrung des Desk Sharings.
2
Regeln kommunizieren
Was darf auf dem Tisch stehen, was muss weg. Schriftlich und im Team besprechen.
3
Infrastruktur schaffen
Genug SchließfĂ€cher, Buchungssystem, Technik an jedem Platz. Keine Ausreden ermöglichen.
4
Konsequent leben
FĂŒhrungskrĂ€fte gehen voran. Was nicht eingehalten wird, wird freundlich angesprochen.

Die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr das Scheitern der Clean Desk Policy: Mitarbeitende haben keinen persönlichen Stauraum, also lassen sie Dinge auf dem Tisch. Die Lösung ist nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Infrastruktur. Ein Schließfach pro Person ist keine Investition sondern Voraussetzung.

FĂŒr Unternehmen in Österreich: Desk Sharing hat auch datenschutzrechtliche Implikationen. Vertrauliche Unterlagen mĂŒssen sicher aufbewahrt werden. Ein abschließbares Schließfach erfĂŒllt diese Anforderung, ein offener Rollcontainer tut es nicht. Beim EinfĂŒhren von Desk Sharing lohnt sich eine kurze Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten.

HĂ€ufige Fragen

Was ist Desk Sharing? â–Ÿ
Beim Desk Sharing teilen sich mehrere Mitarbeitende eine begrenzte Anzahl an Schreibtischen. Da nicht alle gleichzeitig im BĂŒro sind, werden ArbeitsplĂ€tze flexibel gebucht statt fest zugewiesen. Das spart FlĂ€che, erfordert aber klare Regeln, geeignete Möbel und persönliche Stauraumlösungen fĂŒr jeden Mitarbeitenden.
Wie viele Schreibtische brauche ich beim Desk Sharing? â–Ÿ
Die Faustregel: 6 bis 7 Schreibtische fĂŒr 10 Mitarbeitende bei einer Anwesenheitsquote von 60 bis 70 Prozent. Wichtig: Immer Puffer einplanen und MeetingrĂ€ume sowie Lounge-Bereiche als AlternativarbeitsplĂ€tze mitrechnen.
Was braucht jeder Mitarbeitende beim Desk Sharing? â–Ÿ
Jeder Mitarbeitende braucht ein persönliches abschließbares Schließfach. Dazu ein mobiles Setup mit allem, was tĂ€glich gebraucht wird: Laptop, Headset, Maus und ein kompakter Organizer. Der Schreibtisch selbst stellt Monitor, Tastatur, Dockingstation und Kabelmanagement bereit.
Wie halte ich einen Desk Sharing Arbeitsplatz sauber? â–Ÿ
Die wichtigste Regel ist die Clean Desk Policy. Jeder Mitarbeitende rĂ€umt am Ende des Tages alles vom Tisch. Persönliches kommt ins Schließfach, nichts bleibt auf dem Tisch. Das funktioniert nur wenn persönlicher Stauraum vorhanden ist und die Regel konsequent gelebt wird.
Brauche ich ein Buchungssystem fĂŒr Desk Sharing? â–Ÿ
Bei weniger als 20 Mitarbeitenden funktioniert oft auch eine einfache Tabelle oder ein physisches Board. Ab 20 bis 30 Personen lohnt sich ein digitales Buchungssystem. Es schafft Planbarkeit, verhindert Konflikte und gibt der FĂŒhrungsebene Überblick ĂŒber die tatsĂ€chliche Anwesenheit.
Wie reagiere ich auf Widerstand gegen Desk Sharing? â–Ÿ
Widerstand entsteht fast immer aus denselben GrĂŒnden: Angst vor dem Verlust des persönlichen Platzes, fehlende Infrastruktur oder schlechte Kommunikation. Die Antwort ist selten mehr Überzeugungsarbeit, sondern bessere Vorbereitung. Genug SchließfĂ€cher, klare Regeln, gute Technik an jedem Platz und Mitarbeitende in die Planung einbeziehen lösen die meisten EinwĂ€nde.

Sie planen Desk Sharing in Ihrem Unternehmen oder möchten bestehende BĂŒroflĂ€chen effizienter nutzen? Wir beraten kostenlos und liefern österreichweit.

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Quellen

Reoffice Redaktion, Wien – April 2026. Grundlage: eigene Beratungspraxis, Herstellerangaben Narbutas, Daten zur Hybridarbeit in Österreich (Statistik Austria 2024), DSGVO und österreichisches Datenschutzgesetz (DSG).

Vom Lesen ins Einrichten: passende BĂŒromöbel bei reoffice

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