Rollcontainer kaufen: Was wirklich wichtig ist – und was nicht
Kein Büromöbel wird so oft falsch gekauft wie der Rollcontainer. Zu hoch für unter den Tisch, zu wenig Schubladen, falsche Konfiguration. Dieser Ratgeber zeigt, was wirklich zu welchem Arbeitsplatz passt – für Homeoffice und Büro in Österreich.
Nova Rollcontainer von Narbutas – dezentes Design, das in jedes Büro passt.
Wozu ein Rollcontainer – und wann er sich lohnt
Ein Rollcontainer löst ein konkretes Problem: Er schafft Stauraum direkt am Arbeitsplatz, ohne die Tischfläche zu belasten. Was täglich gebraucht wird – Stifte, laufende Unterlagen, persönliche Dinge – bekommt einen festen Ort, der sich mit dem Stuhl mitbewegen lässt.
Das klingt banal, macht aber in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Wer kein festes Ablagesystem hat, stapelt. Wer stapelt, sucht. Wer sucht, verliert Zeit. Ein gut konfigurierter Rollcontainer beendet diesen Kreislauf – wenn er zur tatsächlichen Nutzung passt.
Wann ein Rollcontainer sinnvoll ist
Der Rollcontainer ist dann die richtige Lösung, wenn man täglich auf mehrere Kategorien von Materialien zugreift – und diese Materialien nicht auf dem Tisch liegen sollen. Wer hauptsächlich digital arbeitet und kaum Papier oder Zubehör hat, braucht oft gar keinen. Wer aber Unterlagen, Stifte, Ladekabel, persönliche Dinge und laufende Projekte griffbereit braucht, profitiert sofort.
Unter den Tisch oder daneben?
Das ist die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf – und gleichzeitig die, die am häufigsten zu Frust führt, weil sie erst beim Aufbau auffällt.
Unter den Tisch
Spart Bodenfläche, immer in Reichweite. Maximalhöhe mit Rollen: 59–62 cm – vorher die Freihöhe unter dem eigenen Tisch messen.
- Gut für kleine Räume
- Immer griffbereit, ohne aufzustehen
- Tischzarge oder Querträger können stören
- Weniger Schubladenanzahl möglich (Bauhöhe)
Neben den Tisch
Mehr Höhe, mehr Schubladen, mehr Kapazität. Keine Höhenbeschränkung – der Container kann auch als Ablagefläche dienen.
- Mehr Schubladen möglich
- Oberfläche als zusätzliche Ablage nutzbar
- Braucht eigene Bodenfläche
- Kann mit Sitzkissen zum Gäste-Hocker werden
Schubladen-Konfiguration: was gehört wohin
Die Schubladen-Konfiguration ist der am häufigsten unterschätzte Aspekt. Drei Schubladen, alle gleich groß – das klingt praktisch, ist aber für die meisten Arbeitsplätze nicht ideal. Was wirklich gebraucht wird, sind unterschiedliche Tiefen für unterschiedliche Inhalte.
E10 Rollcontainer mit offenem Schubladeneinsatz – der Organizer-Einsatz hält Stifte und Kleinkram in der flachen Schublade an Ort und Stelle.
Welche Konfiguration für wen?
| Nutzungsprofil | Empfohlene Konfiguration | Hinweis |
|---|---|---|
| Hauptsächlich digital, wenig Papier | 1 flach + 1 mittel | Kleiner Container, passt gut unter den Tisch |
| Viel Papier und Unterlagen | 1 flach + 1 mittel + Hängeregistratur | Hängemappen statt liegender Ordner |
| Homeoffice, gemischte Nutzung | 1 flach + 1 mittel + 1 tief abschließbar | Persönliches im abschließbaren Fach |
| Büro mit Desk-Sharing | 1 flach + 1 tief abschließbar | Persönliches täglich wegräumen |
| Viel Zubehör, Material, Werkzeug | 2 mittel + 1 tief | Gleichmäßige Aufteilung, keine Hängemappen nötig |
Rollcontainer von Reoffice
Vier Modelle, vier Charaktere – für unterschiedliche Anforderungen an Arbeitsplatz, Design und Nutzung.
Homeoffice vs. Büro: Was sich unterscheidet
Im Homeoffice
Im Homeoffice ist der Rollcontainer oft das einzige Büromöbel neben dem Schreibtisch. Hier zählt vor allem, dass er optisch zum Rest des Raums passt – und dass er den tatsächlichen Bedarf abdeckt, ohne den Raum zu dominieren. Ein Container mit 2–3 Schubladen und einer tiefen abschließbaren Lade für persönliche Dinge reicht für die meisten Homeoffice-Situationen vollkommen aus.
Wer in einem Mehrzweckraum arbeitet (Schlafzimmer, Wohnzimmer), sollte auf kompakte Modelle setzen, die sich bei Bedarf leicht wegräumen oder in einer Ecke verstauen lassen.
Im Unternehmensbüro
Im Büro kommt es weniger auf Optik als auf Funktion und Kompatibilität an. Rollcontainer sollten zur Tischlinie passen, abschließbar sein und sich in das Gesamt-Layout einordnen. Bei Desk-Sharing-Modellen sind persönliche Rollcontainer, die jeden Tag mitgenommen oder weggeräumt werden, oft sinnvoller als fest zugewiesene Modelle.
Für Großraumbüros empfiehlt sich, alle Rollcontainer aus derselben Serie zu wählen – das ergibt ein ruhiges, einheitliches Bild und vereinfacht die Beschaffung bei Nachbestellungen. Wer mehr als fünf Einheiten braucht, kann bei uns auch direkt ein Angebot anfragen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Rollcontainer und einem Standcontainer? ▾
Wie hoch darf ein Rollcontainer sein, damit er unter den Schreibtisch passt? ▾
Wie viele Schubladen brauche ich im Rollcontainer? ▾
Lohnt sich ein abschließbarer Rollcontainer? ▾
Kann man einen Rollcontainer als Sitzgelegenheit nutzen? ▾
Rollcontainer oder Untertischschublade – was ist besser? ▾
Unsicher, welcher Rollcontainer zu Ihrem Schreibtisch und Ihrer Arbeitsweise passt? Wir helfen kostenlos weiter – und haben das komplette Sortiment für Homeoffice und Büro in Österreich.
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