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📦 Ratgeber · Büromöbel

Rollcontainer kaufen: Was wirklich wichtig ist – und was nicht

Kein Büromöbel wird so oft falsch gekauft wie der Rollcontainer. Zu hoch für unter den Tisch, zu wenig Schubladen, falsche Konfiguration. Dieser Ratgeber zeigt, was wirklich zu welchem Arbeitsplatz passt – für Homeoffice und Büro in Österreich.

Nova Rollcontainer von Narbutas im modernen Büro

Nova Rollcontainer von Narbutas – dezentes Design, das in jedes Büro passt.

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Kurzfassung: Ein Rollcontainer für unter den Tisch darf mit Rollen maximal 59–62 cm hoch sein. Wer neben dem Tisch aufstellt, hat mehr Spielraum. Wichtiger als die Höhe ist die Schubladen-Konfiguration: flach für Stifte, mittel für Unterlagen, tief oder Hängeregistratur für Ordner.
59–62 cmmaximale Höhe für Untertisch-Rollcontainer (mit Rollen)
2–3Schubladen reichen für die meisten Arbeitsplätze
Ø 11 mmRollenzapfen-Standard – passt zu fast allen Böden-Rollen

Wozu ein Rollcontainer – und wann er sich lohnt

Ein Rollcontainer löst ein konkretes Problem: Er schafft Stauraum direkt am Arbeitsplatz, ohne die Tischfläche zu belasten. Was täglich gebraucht wird – Stifte, laufende Unterlagen, persönliche Dinge – bekommt einen festen Ort, der sich mit dem Stuhl mitbewegen lässt.

Das klingt banal, macht aber in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Wer kein festes Ablagesystem hat, stapelt. Wer stapelt, sucht. Wer sucht, verliert Zeit. Ein gut konfigurierter Rollcontainer beendet diesen Kreislauf – wenn er zur tatsächlichen Nutzung passt.

Wann ein Rollcontainer sinnvoll ist

Der Rollcontainer ist dann die richtige Lösung, wenn man täglich auf mehrere Kategorien von Materialien zugreift – und diese Materialien nicht auf dem Tisch liegen sollen. Wer hauptsächlich digital arbeitet und kaum Papier oder Zubehör hat, braucht oft gar keinen. Wer aber Unterlagen, Stifte, Ladekabel, persönliche Dinge und laufende Projekte griffbereit braucht, profitiert sofort.

Nicht immer die beste Lösung: Wer unter dem Schreibtisch kaum Platz hat oder regelmäßig den Arbeitsplatz wechselt (Desk-Sharing), ist mit einer Untertischschublade oder einem persönlichen Locker oft besser beraten als mit einem Rollcontainer.

Unter den Tisch oder daneben?

Das ist die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf – und gleichzeitig die, die am häufigsten zu Frust führt, weil sie erst beim Aufbau auffällt.

Option A

Unter den Tisch

Spart Bodenfläche, immer in Reichweite. Maximalhöhe mit Rollen: 59–62 cm – vorher die Freihöhe unter dem eigenen Tisch messen.

  • Gut für kleine Räume
  • Immer griffbereit, ohne aufzustehen
  • Tischzarge oder Querträger können stören
  • Weniger Schubladenanzahl möglich (Bauhöhe)
Option B

Neben den Tisch

Mehr Höhe, mehr Schubladen, mehr Kapazität. Keine Höhenbeschränkung – der Container kann auch als Ablagefläche dienen.

  • Mehr Schubladen möglich
  • Oberfläche als zusätzliche Ablage nutzbar
  • Braucht eigene Bodenfläche
  • Kann mit Sitzkissen zum Gäste-Hocker werden
E-Range Rollcontainer neben Schreibtisch Optima Rollcontainer im Büro
Vor dem Kauf immer messen: Freihöhe unter dem Schreibtisch nachmessen – mit Maßband, nicht schätzen. Besonders bei Schreibtischen mit Querträgern, Zargen oder Kabelkanälen ist die nutzbare Höhe oft geringer als erwartet. Bei höhenverstellbaren Tischen in der niedrigsten Stellung messen.

Schubladen-Konfiguration: was gehört wohin

Die Schubladen-Konfiguration ist der am häufigsten unterschätzte Aspekt. Drei Schubladen, alle gleich groß – das klingt praktisch, ist aber für die meisten Arbeitsplätze nicht ideal. Was wirklich gebraucht wird, sind unterschiedliche Tiefen für unterschiedliche Inhalte.

Schubladentypen und was hineingehört
Flach
Mittel
Tief

Flache Schublade (6–8 cm)Stifte, Scheren, Kleinkram, Büroklammern, USB-Sticks, Ladekabel. Idealerweise mit Organizer-Einsatz.

Mittlere Schublade (12–16 cm)Laufende Unterlagen, Notizbücher, Tablets, Mäppchen, persönliche Dinge. Die meistgenutzte Schublade.

Tiefe Schublade (20–28 cm)Ordner liegend, Mappen, größere Utensilien, Erste-Hilfe-Set, Ersatzmaterial. Oder als abschließbares Fach.
Rollcontainer E10 Schubladen offen Rollcontainer E10 Schubladeneinsatz für Stifte

E10 Rollcontainer mit offenem Schubladeneinsatz – der Organizer-Einsatz hält Stifte und Kleinkram in der flachen Schublade an Ort und Stelle.

Welche Konfiguration für wen?

Nutzungsprofil Empfohlene Konfiguration Hinweis
Hauptsächlich digital, wenig Papier 1 flach + 1 mittel Kleiner Container, passt gut unter den Tisch
Viel Papier und Unterlagen 1 flach + 1 mittel + Hängeregistratur Hängemappen statt liegender Ordner
Homeoffice, gemischte Nutzung 1 flach + 1 mittel + 1 tief abschließbar Persönliches im abschließbaren Fach
Büro mit Desk-Sharing 1 flach + 1 tief abschließbar Persönliches täglich wegräumen
Viel Zubehör, Material, Werkzeug 2 mittel + 1 tief Gleichmäßige Aufteilung, keine Hängemappen nötig

Rollcontainer von Reoffice

Vier Modelle, vier Charaktere – für unterschiedliche Anforderungen an Arbeitsplatz, Design und Nutzung.

Nova Rollcontainer Narbutas
Nova Rollcontainer
Narbutas. Klares Design, hochwertige Verarbeitung. Ideal für moderne Büros und Homeoffice. Mehrere Konfigurationen verfügbar.
Ansehen
E10 Rollcontainer
E10 Rollcontainer
Klassischer Bürostandard mit bewährter Konfiguration. Flache Schublade mit Organizer-Einsatz, mittlere Schublade, Hängeregistratur. Abschließbar.
Ansehen
Optima Rollcontainer
Optima Rollcontainer
Robuste Konstruktion für intensive Büronutzung. Breites Schubladenprogramm, auch mit Holzoberfläche erhältlich. Gut für Teamarbeitsplätze.
Ansehen
E-Range Rollcontainer
E-Range Rollcontainer
Designorientierte Serie mit mattem Finish und weichen Kanten. Für Büros, in denen Ästhetik und Funktion gleich viel zählen.
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Homeoffice vs. Büro: Was sich unterscheidet

Im Homeoffice

Im Homeoffice ist der Rollcontainer oft das einzige Büromöbel neben dem Schreibtisch. Hier zählt vor allem, dass er optisch zum Rest des Raums passt – und dass er den tatsächlichen Bedarf abdeckt, ohne den Raum zu dominieren. Ein Container mit 2–3 Schubladen und einer tiefen abschließbaren Lade für persönliche Dinge reicht für die meisten Homeoffice-Situationen vollkommen aus.

Wer in einem Mehrzweckraum arbeitet (Schlafzimmer, Wohnzimmer), sollte auf kompakte Modelle setzen, die sich bei Bedarf leicht wegräumen oder in einer Ecke verstauen lassen.

Im Unternehmensbüro

Im Büro kommt es weniger auf Optik als auf Funktion und Kompatibilität an. Rollcontainer sollten zur Tischlinie passen, abschließbar sein und sich in das Gesamt-Layout einordnen. Bei Desk-Sharing-Modellen sind persönliche Rollcontainer, die jeden Tag mitgenommen oder weggeräumt werden, oft sinnvoller als fest zugewiesene Modelle.

Für Großraumbüros empfiehlt sich, alle Rollcontainer aus derselben Serie zu wählen – das ergibt ein ruhiges, einheitliches Bild und vereinfacht die Beschaffung bei Nachbestellungen. Wer mehr als fünf Einheiten braucht, kann bei uns auch direkt ein Angebot anfragen.

Tipp für Büros mit Desk-Sharing: Statt eines Rollcontainers pro Person eignen sich persönliche Schließfächer (Locker) kombiniert mit einem gemeinsamen stationären Schrank. Das spart Fläche und macht das Layout flexibler.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Rollcontainer und einem Standcontainer?
Ein Rollcontainer hat Laufrollen und lässt sich frei verschieben. Ein Standcontainer steht fest auf dem Boden, oft auf Füßen. Rollcontainer sind flexibler und passen unter viele Schreibtische; Standcontainer bieten mehr Stabilität und werden meist als eigenständiges Möbelstück neben dem Tisch aufgestellt.
Wie hoch darf ein Rollcontainer sein, damit er unter den Schreibtisch passt?
Standard-Schreibtische haben eine Untertiefenhöhe von etwa 68 bis 72 cm. Ein Rollcontainer mit Rollen sollte daher nicht höher als 59 bis 62 cm sein. Immer die Freihöhe unter dem eigenen Schreibtisch nachmessen – besonders bei Schreibtischen mit Querträgern oder Zargen.
Wie viele Schubladen brauche ich im Rollcontainer?
Für die meisten Arbeitsplätze reichen 2 bis 3 Schubladen: eine flache für Stifte und Kleinkram, eine mittlere für laufende Unterlagen und eine tiefe oder Hängeregistratur für Ordner. Mehr Schubladen bedeuten mehr Ordnung, aber auch weniger Tiefe pro Fach.
Lohnt sich ein abschließbarer Rollcontainer?
Im Homeoffice meist nicht nötig. Im Büro mit mehreren Mitarbeitenden oder bei Desk-Sharing sinnvoll – besonders für persönliche Gegenstände oder vertrauliche Unterlagen. Abschließbare Rollcontainer haben meist einen Zentralverschluss, der alle Schubladen gleichzeitig sichert.
Kann man einen Rollcontainer als Sitzgelegenheit nutzen?
Ja – viele Rollcontainer sind für eine Belastung von 80–100 kg ausgelegt und können mit einem passenden Sitzkissen als Gäste- oder Besprechungshocker genutzt werden. Das setzt voraus, dass der Container neben dem Tisch steht und eine ausreichend stabile Konstruktion hat. Modelle, die explizit als Sitzcontainer ausgewiesen sind, haben eine entsprechend verstärkte Oberfläche.
Rollcontainer oder Untertischschublade – was ist besser?
Kommt auf den Bedarf an. Eine Untertischschublade ist die kompaktere Lösung für Kleinkram und Zubehör direkt unter der Tischplatte. Ein Rollcontainer bietet mehr Kapazität, mehr Schubladen und mehr Flexibilität. Wer wenig Platz hat und hauptsächlich Stifte und Kabel unterbringen möchte, ist mit einer Untertischschublade oft gut bedient. Wer Unterlagen und mehr Ordnung braucht, nimmt den Rollcontainer.

Unsicher, welcher Rollcontainer zu Ihrem Schreibtisch und Ihrer Arbeitsweise passt? Wir helfen kostenlos weiter – und haben das komplette Sortiment für Homeoffice und Büro in Österreich.

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Quellen

Reoffice Redaktion, Wien – April 2026. Grundlage: Herstellerangaben Narbutas, Nowy Styl Group, eigene Produkterfahrung und Beratungspraxis.